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Die Sage von Vossenack

Vor langer Zeit war ein Teil der Eifel nur von Füchsen bewohnt. Die Füchse hatten ein rotes Fell. Einmal kamen Menschen an diesen Ort.

Nur leider kamen sie in der neuen Umgebung nicht gut zurecht. Sie kannten die Tiere und Pflanzen nicht.

Die Füchse sagten: „Wir helfen euch, wenn ihr uns in Ruhe leben lasst.“ Die Menschen antworteten: „Na gut.“

Und die Füchse zeigten ihnen die Gegend. Aber die Menschen brachen ihr Versprechen.

Sie hackten die Bäume ab, um sich Hütten zu bauen. Die Füchse bekämpften die Menschen.

Als die Menschen gewannen, liefen sie zu einem Drachen der sich in einen riesigen Fuchs verwandeln konnte.

Aber als Fuchs hatte er einen riesengroßen Nacken. Als Fuchs lief er aus dem Wald. Die Menschen sahen den Fuchs von weitem.

Deshalb suchten sie den besten Krieger aus. Der Mann, der herauskam, hieß Admos.

Er nahm seine Waffen und sagte: „Ich werde den Fuchs erlegen.“ Da kam der riesige Fuchs. Alle Menschen versteckten sich.

Nur Admos blieb stehen und rief: „Du Bestie! Du wagst es mein Volk anzugreifen!“ Mit einem Satz sprang er auf einen großen Baum.

Der große Fuchs suchte und suchte, er fand Admos aber nicht.

Da sprang Admos aus dem Baum und rammte seine Lanze in den großen Nacken des Tieres. Der Fuchs starb. Das Volk war gerettet.

Aus dem Körper des toten Fuchses wuchs ein riesiger Wald. Die anderen Füchse rannten in den Wald.

Und weil der große Fuchs einen so großen Nacken hatte, nannten sie ihr Dorf „Fuchsnacken“. Und aus diesem Begriff wurde nach langer Zeit „Vossenack“.